In der heutigen Zeit ist es in vielen Regionen schwer geworden, einen Platz in einem Kindergarten oder einer Kindertagesstätte zu bekommen. Der Bereich der privaten Kinderbetreuung nimmt immer mehr zu. Auch entscheiden sich jetzt viele Eltern dafür, ihre Kinder in diesen ersten Lebensjahren selbst zu betreuen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe ist schwerer als es den Anschein hat. In dieser Zeit kann man viele Fehler machen. Es gibt eine Menge Dinge, auf die man achten sollte.
Die ersten Jahre
Das erste Jahr im Leben eines Kindes ist entscheidend für die ganze spätere Entwicklung. Fehler, die hier entstehen, beeinflussen das Leben. Die bekannteste Erkrankung, die hier ihren Anfang nimmt, ist der Hospitalismus. Hier handelt es sich um eine Verkümmerungserscheinung von Leib und Seele. Der Grund dafür sind unzureichende Zuwendung und ein hoher Mangel an Reizen. Ohne die entsprechende Betreuung kann das Kind kein Urvertrauen aufbauen, welches wichtig für die positive Einstellung gegenüber sich selbst und der Umwelt ist. Man sollte achten auf
- Feste Kuschelzeiten einplanen
- Keine überhastete Nahrungsaufnahme
- Eine Ruhephase nach dem Essen
- Feste Spielzeiten
- Reizvermittlung in spielerischer Form
Es ist auch wichtig, dass sich die Fürsorge zwar hauptsächlich, aber nicht ausschließlich auf die Mutter beschränkt. Auch die Beziehung zum Vater sowie auch zu Verwandten und Freunden ist wichtig für eine positive Entwicklung. Ebenfalls nimmt die Umgebung des Kinderzimmers einen entscheidenden Einfluss. Bunte Wandtattoos zur Gestaltung der Wände mit kindergerechten Motiven trainieren die Augen und den Blick des Kindes und fördern das Interesse.
Erziehung
Die richtige Erziehung eines Kindes ist ein kontroverses Thema mit verschiedenen Modellen. Trotzdem bleibt es grundsätzlich immer dasselbe. Die Eltern sollten nicht zu streng oder zu nachgiebig sein. Absolute Unnachgiebigkeit könnte als Liebesentzug aufgefasst werden und zu hohe Nachgiebigkeit hat zufolge, dass sich das Kind unter Umständen zum Haustyrannen entwickelt. Reinlichkeitserziehung sollte nicht zu streng und mit Bestrafung durchgeführt werden, es könnte einen gegenteiligen Erfolg haben. Man sollte dem Kind die Möglichkeit geben, das Verhalten der Erwachsenen zu kopieren. Man kann zum Beispiel den Topf neben die Toilette stellen. In allen Situationen sollte man die angeborene Neugier eines Kindes mit vernünftigen Mitteln fördern und nicht blockieren.
Bild: panthermedia.net Heiko Barth

26. März 2012
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