Kreatives Spielzeug – Spielen und Lernen

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Heutzutage erfüllt Spielzeug nicht mehr nur den Zweck, Kinder zu unterhalten, sondern ihnen auch gleichzeitig etwas beizubringen. Auch wenn man es den Spielsachen oft auf den ersten Blick gar nicht ansieht, so sind sie von ihren Machern genau so konzipiert, dass unseren Kleinen beim spielen lernen. Dies geschieht in der Regel unterbewusst und hat dennoch einen enormen Nutzen.

So ist es möglich, dass Mädchen beim Spielen mit Puppen soziale Interaktionen verinnerlichen. Sie Erlangen dabei ebenso ein Bewusstsein dafür, wie man andere Menschen behandeln sollte, oder eben nicht. Jungen hingegen können vielleicht günstige Lego Star Wars Figuren dazu nutzen, einen Sinn für Gerechtigkeit zu entwickeln.

Spielsachen als erzieherische Maßnahme

Arbeitsteilung geschieht heute geschieht heute oft unbewusst und geht soweit, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr persönlich erziehen, sondern das passende Spielzeug kaufen, damit das diese Aufgaben erledigt. Doch das sind nicht die einzigen Möglichkeiten, die Spielwaren heute bieten. Sie können auch das schon in der Schule Gelernte wiederholen. Vor allem in den unteren Jahrgangsstufen ist dies der Fall. Auch viele Internetseiten haben inzwischen individuelle Angebote für Kinder. Dabei können sie vor dem Bildschirm sitzen und lernen trotzdem dabei. Man kann es also als funktionierende Symbiose zwischen dem „Angenehmen“ und dem „Nützlichen“ bezeichnen. Besonders im Mathematischen Bereich können dabei große Fortschritte gemacht, die sonst vielleicht nicht möglich gewesen wären.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – oder beides gleichzeitig

Die Hersteller machen sich die Tatsache zu nutzen, dass Kinder in der Regel das, was sie sehen, auch verstehen wollen. Es reicht ihnen oft nicht ein Spielzeug einfach nur zu benutzen oder zu besitzen. Sie wollen dann auch wissen wie es funktioniert. Das wohl bekannteste Beispiel für ein Spiel, das den Geist von Kindern fördert ist und bleibt Memory. Viele Erwachsene sehen wahrlich alt aus und haben hier keine Chance gegen ihre Kleinen. Sie können sich tatsächlich spielend merken, wo welche Karte gelegen ist. Doch manchmal benötigt es gar keiner zusätzlich Spielsachen um etwas zu lernen. Im Sandkasten lernt man erst mit der Zeit, dass die eigene Sandburg nur deswegen immer wieder zusammenkracht, weil der Sand einfach zu trocken bzw. zu feucht ist.

Bild: panthermedia.net Jerome Moreaux